Die Hohe Schule des Reitsports

Sprechen wir doch einmal über die hohe Schule der Dressur! Denn auch diese Disziplin bietet Feegold für Interessierte und Neugierige an.

Als Königsdisziplin im Pferdesport sticht die Dressur deutlich aus den anderen Disziplinen heraus. Die hochgradig anspruchsvolle Form des Reitens verbindet Ausstellung und Wettbewerb zu einer Kunstform. International wird die Dressur als höchster Ausdruck des Pferdetrainings definiert, bei der Pferd und Reiter aus dem Gedächtnis heraus eine Reihe von vorher definierten Bewegungen auf Note ausführen müssen. Die Wettbewerbe werden auf allen Ebenen vom Amateur-Niveau bis hin zu den Olympischen Spielen gehalten. Fundamental werden die Pferde durch standardisiertes, progressives Training in ihrer natürlichen Athletik ausgebildet.

Nachfolgend ein Überblick:

  • Was ist Dressur?
  • Wozu dient sie?
  • Und welchen Platz hat die Dressur in der Pferdewelt?

Als Höhepunkt der Dressur wird ein Pferd angesehen, das nur durch minimale Eingaben und Anweisungen seines Reiters die Bewegungen und Choreografien ausführt. Wenn der Reiter gelassen und Aufwandslos wirkt, das Dressur-Pferd willentlich die Aufgaben ausführt, gilt das gewünschte Ziel der Dressur-Ausbildung als erreicht. Bewertet wird in einem System von zehn Noten, wobei 10 für „Exzellent“ steht und 0 für „Nicht ausgeführt“. Ein Wettbewerber, der eine 6 erreicht hat, gilt als bereit, in die nächsthöhere Dressur-Liga aufzusteigen. Dressur-Wettbewerbe bestehen aus einer Reihe von Tests in aufsteigender Schwierigkeit. Die besten Teams aus Pferd und Reiter führen von der FEI definierte Prüfungen aus, die als höchstes Niveau im internationalen Wettbewerb gelten. Diese als „Grand Prix Level“ bezeichnete Klasse umfasst die Olympischen Spiele, die Dressur-Weltmeisterschaften und die Weltreiterspiele. Dressur unter der Regulierung der FEI umfasst des Weiteren die „Kleine Tour“ als Prix Saint George oder Intermediär I, dann Intermediär A, Intermediär B und die „Große Tour“ als Intermediär II, Grand Prix und Grand Prix Spezial. Zusätzlich existieren vier bis sechs weitere Klassen, die von den jeweiligen Nationen selbst reguliert werden, wie beispielsweise die australische Dressur. Für professionelle Dressur-Wettbewerbe gibt es zwei verschiedene, standardisierte Arenen. Die kleine Arena misst hierbei 20 x 40 Meter und wird in den niedrigeren Levels genutzt, bei denen die Tests und Bewegungen auf reine Dressur beschränkt sind und keine größeren Komponenten als Ausstellung besitzen. Die Standard-Arena misst 20 x 60 Meter und wird für alle Arten der Dressur benutzt. Beide Arenen besitzen Buchstaben, um bestimmte Plätze an denen vorgegebenen Tests auszuführen sind, zu definieren. Die kleine Arena wird hierbei mit den Buchstaben A-K-E-H-C-M-B-F versehen, während sich in der Standard-Arena die Positionen A-K-V-E-S-H-C-M-R-B-P-F finden lassen. Preisrichter werden in ihrem nationalen Verband registriert, abhängig von ihrer Erfahrung und dem Grad des professionellen Trainings. Nur der höchsten Qualifikation ist es hierbei erlaubt, in FEI Wettbewerben als registrierte Preisrichter zu fungieren. Die Wertung und Benotung der einzelnen Tests wird durch strikte Regulationen vorgegeben, sodass die Endnoten in Prozenten angegeben werden und alle Richter in einem Toleranzbereich von 5 % zueinander liegen. Die Anzahl der Richter wird durch die Größe der Arena und die Klasse des Wettbewerbes bestimmt, jedoch sitzt immer ein Preisrichter an C. In den höchsten Klassen können bis zu sieben Richter an sieben verschiedenen Punkten der Arena — genauer an C, E, B, K, F, M und H — positioniert werden, um die Dressur von allen Seiten aus zu begutachten und entsprechend der Tests die besten Blickwinkel zu erlauben. So wird beispielsweise die Gradlinigkeit eines Pferdes auf einer diagonalen Linie durch die Richter an M und H bemessen. Tests sind formalisierte Sequenzen verschiedener Dressur-Bewegungen. Auf internationaler Ebene reguliert die FEI die Anforderungen und Bewertungen der Tests. Während einzelne Länder auf regionaler Ebene ihre eigenen Tests definieren und eine besondere Klasse einfachere Aufgaben für Kinder und Teenager gestalten. Jeder Test wird in eine Reihe von sequenziellen Blöcken aufgespalten, die jeweils eine oder mehrere volle Bewegungen enthalten können. Jeder Block wird hierbei mit einer Wertung zwischen 0 und 10 benotet. Seit 2011 werden zusätzlich auch Halbnoten (8.5 etc.) vergeben. Neben der Benotung kann eine Bewertung abgegeben werden, die Fehler oder Dinge, die dem Reiter oder Pferd gefehlt haben, beschreibt.

 

Dressur (Video)

 

Bei Feegold haben wir natürlich alles vorbereitet, um Dressur zu trainieren und Ihnen zu zeigen, wie auch Sie in die Königsdisziplin des Reitersportes einsteigen können. Nicht nur sind unsere Pferde handzahm und darauf trainiert, Anweisungen schnell und gehorsam zu folgen, unsere Reithalle bietet auch allen Platz, um Dressur in der kleinen Arena oder der Standard-Arena zu üben. Gemeinsam, sprich Mensch und Pferd zusammen, an einer Dressur zu arbeiten, bietet eine wunderbare Lernerfahrung und Therapiechance. Auch wenn die Kunst der Dressur eine hohe Schule für sich ist, zögern Sie nicht, dem Ganzen eine Chance zu geben! Ganz gleich ob als Therapie, neues Hobby oder Vorbereitung auf Dressur-Wettbewerbe, bei Feegold findet sich genau das richtige Pferd für Ihr Vorhaben!

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