Warum Pferde gute Therapiepartner sind

„Das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde.“ So lautet das wohlbekannte Sprichwort. Für die meisten Menschen werden Pferde in der Freizeit oder aber auch im Sport geritten. Doch was viele nicht wissen, Pferde können auch im Zuge medizinischer Therapie-Formen eingesetzt werden. Dabei ist nicht nur die Bewegung der Tiere für die Gesundheit förderlich, sondern auch die Beziehung zwischen dem Pferd und dem Patienten. Denn Pferde sind absolut fein und sensibel. Sie wissen ganz genau, wer vor ihnen steht und wie es diesem Menschen auch geht.

Pferde können als Therapiepartner im medizinischen, pädagogischen und psychologischen als auch im sportlichen und rehabilitativen Bereich eingesetzt werden. Somit sind Pferde nicht nur der Freund an unserer Seite, sondern auch Helfer für die therapeutische Arbeit. Ein Pferd ist ein Zehenspitzengänger, ein Herdentier und ein Fluchttier. Durch ihre feinen Sinne können die Pferde jederzeit Gefahren bemerken und daraufhin schnell das Weite suchen. Sie besitzen einen feinen Gehörsinn, feinste Augen, feinste Nasen und sind als Muskelleser absolute Körpersprachen-Entschlüssel-Experten dazu in der Lage, jede Emotionen, Bewegungen und Affekte im Gesicht oder im Körper zu erkennen. Ganz egal, ob es negative oder positive Emotionen sind. Das Schöne an der ganzen Situation mit Pferden ist: Sie können uns sofort zeigen, wie wir Menschen uns gerade fühlen und verhalten. Demnach können Pferde uns unkompliziert beibringen, zu uns selbst zu finden. Denn Pferde haben die Stärke, die Gefühle in uns lesen zu können, denen wir uns vielleicht noch überhaupt nicht bewusst sind. Man könnte sagen, Pferde spiegeln uns und unsere inneren Baustellen von Natur aus. Therapeutisches Reiten oder Pferdetherapie gibt es seit Jahrhunderten. Damals im antiken Griechenland wurde das Reiten als eine Maßnahme angesehen, um körperliche und geistige Probleme zu erkennen und zu behandeln. Früher stellten sie schon fest, dass der Umgang mit Pferden einen positiven Effekt auf die Seele und den Körper des Menschen aufweist.

Als Therapiepferd kann prinzipiell jedes Pferd eingesetzt werden, vorausgesetzt das Pferd eignet sich von Temperament und Körperbau. Ein Therapiepferd muss daher gute Eigenschaften aufweisen wie bspw. ruhig, freundlich und zuverlässig. Zum Verständnis darf ein Pferd z. B. nicht all zu groß und auch nicht zu klein sein (ideal: max. 160cm), weil es sonst Erwachsene nicht tragen kann und mit kurzen Beinen eine höhere Schrittfrequenz und damit auch eine ruckige Gangart aufweist.

Schauen Sie hier, welche Therapiepferde Feegold besitzt. Es gibt natürlich noch weitere Anforderungen, die an das Pferd gestellt werden. Dabei darf man auf keinen Fall die Bedürfnisse des Tieres vergessen. Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder körperlich und/oder geistig beeinträchtigten Menschen ist auch für die Pferde sehr anstrengend. Dies erfordert für die Pferde ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Geduld. Daher ist es sehr wichtig, dem Pferd einen psychischen und physischen Ausgleich zu schaffen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und von Pferd zu Pferd unterschiedlich. Manche Pferde mögen sich auf der Weide auszubuckeln und andere wiederum, mögen es von einem guten Reiter Korrektur geritten zu werden.

Pferde stärken die Menschen und bereichern das Leben. Für diese Aussage gibt es genug Gründe. Denn die Bedeutung der Pferde, geht weit über die sportliche Leistung hinaus, sondern auch heilende Erfahrungen auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene stehen im Mittelpunkt des therapeutischen Arbeitens.

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